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Erfolgreicher Start der Zuchtgruppe „Varroatoleranz durch gezielte Zucht auf VSH – Varroa Sensitive

Am 1. und 2. August fand unter Leitung von Dr. Fernhout von der Arista Bee Research das Counting (Auszählung) des obengenannten Projektes statt.

Dabei wurden einige Königinnen mit sehr hohen VSH-Werten (75 und 87,5 %) und eine größere Anzahl an durchschnittlichen Werten (62,5 %) gefunden.

Die Nachzucht der zwei Königinnen mit 87,5 % werden nächstes Jahr als Drohnenlinien bei der instrumentellen Besamung verwendet. Diese Linie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: 1. überwintert in sehr großen Völkern – bei normaler Winterzehrung – und hält die Volksstärke das gesamte Jahr 2. großer Sammeleifer und Spürsinn, dadurch sehr hoher Honigertrag 3. krankheitsfest – vor allem sehr virenresistent 4. sehr sanftmütig und 5. ein sehr ausgeglichenes Erscheinungsbild.

Leider ist es bisher nicht möglich gewesen – aufgrund der „Rassengesetze“ in NÖ - eine Belegstelle zu bekommen. Traurig aber wahr …… wir haben in unserem Zuchtprojekt eine Biene mit allen positiven Eigenschaften einer modernen Biene (Sanftmut, Schwarmträgheit, Leistung und Krankheitsresistenz) und dazu noch varroatolerant und ……. es scheitert am Veto von einigen Funktionären.

Über eine Belegstelle könnten wir das Varroatoleranzmerkmal „VSH“ in die sog. Landbienenpopulation einbringen - unabhängig von der Rasse und zum Wohl der Bienen. Sind Winterverluste von bis zu 70 % noch zu wenig? Dieses Projekt, das 2015 begonnen wurde, wurde bis jetzt nur mit privaten Mitteln finanziert!

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